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Ein paar Anhaltspunkte zur Ernährung

Die Ernährung bei Porphyrie spielt eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, akuten Schüben vorzubeugen. Betroffenen mit akuter hepatischer Porphyrie wird Folgendes empfohlen:

  • Kohlenhydratreich: Optimal ist eine Ernährung mit einer hohen Menge an Kohlenhydraten. Kohlenhydrate befinden sich z. B. in Backwaren und anderen Getreideprodukten, in Kartoffeln, Obst und Süßwaren.
  • Regelmäßig: Betroffene profitieren häufig von regelmäßigen Mahlzeiten. Es werden mindestens drei, eher aber fünf Mahlzeiten pro Tag empfohlen. Lange Hungerzeiten sollten dabei nicht entstehen.
  • Ausreichend: Die Ernährung bei Porphyrie sollte nicht nur eine tendenziell hohe Menge an Kohlenhydraten enthalten, sondern auch insgesamt ausreichend sein. Eine zu geringe Nahrungsaufnahme, insbesondere in Form einer radikale Diät, ist zu vermeiden. Beim Wunsch, Gewicht zu reduzieren, sollte dies mit einem behandelnden Arzt besprochen werden.
  • Flexibel gestaltbar: Flexibel gestaltbar bedeutet in diesem Sinne, dass flexibel auf ungeplante Situationen reagiert werden kann. Zum Beispiel durch das Mitnehmen von Snacks und durch genaue Planung aller vorhersehbaren Ereignisse.
  • Tabu: Bestimmte Lebensmittel können Schübe auslösen. Diese sollten, wenn überhaupt, nur selten und in kleinen Mengen verzehrt werden. Dazu zählen: Knoblauch, Sauerkraut, Grapefruit und auf Holzkohle zubereitetes Grillgut.

Als kleine Eselsbrücke zur Ernährung bei Porphyrie kann man sich das Wort Kraft merken.

 

Was außerdem berücksichtigt werden sollte

Eine bewusste Ernährung kann bei der Verhinderung von Schüben bereits viel bewirken. Es gibt jedoch noch Weiteres, was neben der Ernährung bei Porphyrie beachtet werden sollte.

Über das Thema möglicher Auslöser und wie man diesen vorbeugt sind weitere Informationen. Zum Umgang mit Medikamenten haben wir zusätzliche Informationen aufgeführt. Weitere Tipps für den Alltag Betroffener haben wir aufgeführt.